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About lot

Ich bin Schauspielerin, Regisseurin und Sprecherin und lebe in Hamburg.

Rehearsal in the white lodge

Proben für Mix Match , Premiere: 26.1.2016 im Hofspielhaus München

Regie: Charlotte Pfeifer

Idee und Spiel: Judith Huber

Musik: Peter Pichler

Probenstart Heide

Probenstart für “Light Kultur (AT)”

Erste Maßnahme: Bunte Mappen für alle.

Und tatsächlich: sofort wurden gute Texte reingeschrieben.

“… Die Katze mit dem Hund… Das Lametta flatterte sanft durch den leichten Windstoß, der durch das Öffnen der Tür entstand. Die Bühne sah aus wie ein Schrottplatz… ”

PMS Lounge

Ich freue mich sehr:

Die Jury des Elbkulturfonds (Hamburg) hat sich für eine Förderung von der PMS-Lounge entschieden! Nächsten Herbst gibt es also im Übel und Gefaehrlich eine Performance, die dem Prämenstruellen Syndrom huldigt. Je schlechter die Laune, desto willkommener der Gast: in der PMS-Lounge ist das Glas immer schon halb leer.

Juchhee! Hysterie und Luft-ist-raus: es kann losgehen!!!! ♥♥♥

 

www.hamburgtheater.de über “Der neue Hubert Selby”

Hier ein sehr schöner Bericht von Birgit Schmalmack über “Der neue Hubert Selby – eine Möglichkeit zur Vernichtung von Erinnerungen mit Hilfe von Musik”

Vielen Dank für´s genaue hinsehen!

http://www.hamburgtheater.de/03c198a67a139cb01.html

Stimme X: Der Neue Hubert Selby

Stimme X „Der Neue Hubert Selby“

Erinnerungen loswerdenGin, Brühe, Tabletten und Musik sind die Mittel der Wahl um unliebsame Erinnerungen los zu werden. Das bewies das Team um Charlotte Pfeiffer Fynn Steiner und Pascal Fuhlbrügge bei der neuen Produktion der Reihe Stimme X, die sich mit dem neuen Musiktheaterformen beschäftigt. Schließlich hieß es im Untertitel: Eine Möglichkeit zur Vernichtung von Erinnerungen mit Hilfe von Musik.
Von weißen Luftballons und skurrilen Botschaften auf Grußkarten wurden die Zuschauer auf die Fährte gelockt. Sie wurden angefüttert mit Häppchen eines Hohepriester des Vergessens und gleichzeitig auf ein verwunschenes Gelände in Hammerbrook geführt, den Südpol. Hier wohnten sie dann seltsamen Ritualen bei. Sie sollten Erinnerungen, derer sie sich gerne entledigen wollten, auf einen Zettel schrieben, an einem Holz festmachen, um es schließlich dem Feuer zu übergeben. Vorher durften sie allerdings noch den Segen vom Bürgermeister der Nacht und ein Glas seiner Bowle empfangen.
Charlotte Pfeiffer geleitete durch den Abend, Fynn Steiner leitete die Zeremonie des Vergessen und gemeinsam mit Bassist Fabio Papais und Schlagzeuger Tobias Noormann verhalf schließlich die sanft dahinplätschernde E-Cello- und Gitarrenmusik zum Versenken in eine Nacht des Vergebens und Vergessens. Zum Schluss entschwebten zwei der LED- Luftballons gen Himmel und verglühten wie zwei Sternenschnuppen im Nachthimmel.
Ein wunderbar stimmungsvoller Abend, auf den sich die Zuschauer trotz der mystischen Anmutung gerne einließen. Die Geschichten von Steiner, die dabei aus dem Autoradio und dem tragbaren Lautsprecher herüberschallten, warfen einen so selbstironischen, Blick auf ein egozentrisches Großstädterleben, das man keine Sekunde an eine esoterische Enthobenheit glauben mochte. So verführte dieser Abend mit seiner atmosphärischen Vielschichtigkeit in eine Welt jenseits des klar Benennbaren. Schade dass er nur ein einziges Mal zu sehen sein wird.
Birgit Schmalmack vom 3.9.16

Schulblog über “Wie schmeckt das?”

Film- u. Kochprojekt

Vor einigen Wochen startete ein Projekt, bei dem Schülerinnen und Schüler einer internationalen Vorbereitungsklasse und einer Regelklasse aus Jahrgang 7 gemeinsam kochen. Damit sie voneinander lernen, muss jeder etwas zum Ergebnis beitragen. Zu Beginn des Projektes haben die Schüler sich gegenseitig ihr Lieblingsessen vorgestellt und einen Plan erarbeitet, wann welches Lieblingsessen gekocht wird, mal regional deutsch und mal aus aller Welt. Dabei bleibt es kein platter Vergleich, wie z.B. Kartoffel oder Döner. Es geht um individuelle Geschmäcker, nicht Zuschreibungen einer Gruppe.
Unter dem Motto „Wie schmeckt das?“ arbeiten die Schüler in fünf Gruppen. Eine Gruppe kauft ein und kocht, eine andere  Gruppe führt Interviews und filmt, es gibt einen Rezeptchor, der einen Rap zum Speiseplan entwickelt und aufnimmt, wobei innerhalb der Gruppe darauf geachtet wird, dass alle Schüler sich sprachlich beteiligen können, auch jene die noch ganz neu in unserer Schule sind und wenig deutsche Sprachkenntnisse haben. Es gibt noch eine Trickfilmgruppe und eine, die sich künstlerisch mit den Speisen auseinander setzt. Die kreativen Ergebnisse werden dann mit den Interviews verschmolzen, sodass man den Eindruck gewinnt, das Essen unterhält sich miteinander.

Die Vielseitigkeit der Aufgaben ermöglicht es den Schülern sich auf unterschiedlichen Gebieten auszuprobieren. Das ist für alle spannend und neu, es fördert die Gemeinschaft, lässt den Schülern aus beiden Klassen aber auch genügend Raum sich ungezwungen zu begegnen. Sie müssen sich über die Aufgabenverteilung einigen. In lockerer Atmosphäre entstehen Gespräche, die Schüler begegnen sich offen, haben Spaß zusammen und erfahren so auf spielerische Art das Zusammenleben in der Schule.
Das Kamerateam zeichnet das Geschehen in der Küche auf. Der Umgang mit der Kameratechnik ist spannend, auch IVK Schüler, die sich noch nicht richtig trauen, werden neugierig, die Kamera lockt sie an. Es wird besprochen wer Regie führt, die Kamera bedient oder sich um den Ton kümmert.
Da die deutsche Sprache für die Neuankömmlinge             teilweise noch schwierig ist, bietet die Musik und das Filmen ihnen   gute
Ausdrucksmöglichkeiten.
Die Schüler kochen in gemischten Gruppen und lernen dabei unterschiedliche Essgewohnheiten kennen. Sie probieren fremde und ungewohnte Geschmäcker aus. Die Schüler tauschen sich beim Kochen nicht nur über ihr Lieblingsessen aus und wo sie es zum ersten Mal gegessen haben, sie helfen sich auch gegenseitig beim Einkaufen und Zubereiten.
Der Gesichtsausdruck beim Probieren wird ebenfalls im Film festgehalten. Schmeckt das Essen lecker? Ist es scharf, sauer oder süß? Aus dem gefilmten Material stellen die Schüler kurze Videos her und entwickeln eigene Musikintros.
Je nach Interesse können sie sich der
Musik- oder Videoschnittgruppe zuordnen. Erreicht werden soll mit diesem Integrationsprojekt eine Wertschätzung des Eigenen und des Anderen und eine Wahrnehmung, dass jede Gruppe aus einzelnen, interessanten Individuen mit eigenen Talenten besteht.
Geleitet wird das Projekt neben Florian Schaper, Claudia Mills und Andrea Achmus, Lehrer an unserer Schule, von Charlotte Pfeifer, Regisseurin + Schauspielerin, Arne Bunk, Filmemacher und bildender Künstler, sowie Pascal Fuhlbrügge, Musiker und Musikproduzent.
Finanziert wird Projekt von der Hamburger Kulturstiftung, heimspiel und der Saga/GWG Stiftung.
Der Videofilm wird beim Kulturfest der Stadtteilschule Süderelbe am 18.7.2016 präsentiert. Die Besucher der Schule können dann auch die verschiedenen Lieblingsspeisen der Projektgruppe probieren.

http://www.gesamtschule-suederelbe.de/index.php/mID/7.2/lan/de/xtra/3c97e5fef439d558bf9d07acabd281bb/msg/fc8ae4d8e8e6da61ee7029a6697925da/itt/Film-_u._Kochprojekt_-__Wie_schmeckt_das/index.html

Danke für diesen schönen Bericht!!

 

Wie schmeckt das?

Unser Koch- und Filmprojekt an der Stadtteilschule Süderelbe “Wie schmeckt das?”

Arne Bunk macht mit den Schülern im Stopptrick Filme von sprechendem Gemüse:

 

Träume 1

Sohn (9) erzählt, daß er von einer Werbung für “www.oh-nein-entschuldigung.de” geträumt hat. Kurz darauf wacht er auf, weil ich “Oh nein, entschuldigung!” gesagt habe.