Die “Polysexuellen Aliens” bekommen eine schöne Kritik:

James Tiptree Jr, Lichthof

Wahrnehmungsschubladen

Tiptree ist eine Marmeladenmarke in den USA. Als Alice Sheldon nach einem Pseudonym für ihre Science Fiktion Geschichten suchte, fiel ihr Blick auf ein Glas davon. Sie setzte ein James davor und ein Junior dahinter und schon war sie zu einem männlichen Schriftsteller geworden. Waren zuvor ihre Manuskripte stets abgelehnt worden, so wurde sie jetzt innerhalb kurzer Zeit zu einer bekannten Größe im Bereich der Science Fiction Autoren.
So wie die Autorin das Pseudonym eines Mannes annahm und so für die Öffentlichkeit zu einem Mann wurde, so schlüpft die Schauspielerin und Regisseurin Charlotte Pfeiffer in die Rolle des männlichen Literaturexperten Boy H. Werner, um über Tiptree einen Vortrag zu halten. Er wird zu einer Liebeserklärung an die ungewöhnliche Frau. Und zu einer sinnlichen Entführung in die fremden Welten, die uns möglicherweise im Outer Space erwarten würden. Werner kann sich verlieren schon in den Titeln der Kurzgeschichten, die wie Gedichtzeilen anmuten..Love Is the Plan the Plan Is Death”, “I’m Too Big But I Love to Play”
oder “And I Awoke and Found Me Here on the Cold Hill’s Side”. Er will ergründen, warum Tiptree die Verknüpfung von Gewalt, Tod und Sex in jeder seiner Geschichten auftauchen lässt. Er hat sich tief in das Seelenleben der Alice Sheldon hineinbegeben. Eine Frau, die sich eventuell zu Frauen hingezogen fühlte und dennoch zweimal heiratete.
Die Zuschauer blicken so hinter die Fassaden. Was sieht man, wenn man in das bärtige Gesicht eines Dozenten blickt? Was erwartet man, wenn man den männlichen Namen eines Science Fiktion Autors auf dem Cover liest? Wie stark ist der Blick und Erwartungshaltung von uns allen geprägt? Der Abend wird zu einer faszinierenden Entdeckungsreise nicht nur in die Welt der Aliens, des Literaturbetriebs sondern auch in die der Wahrnehmungsprägung von uns allen. Zum Schluss liegen die Zuschauer auf den bereit gelegten Wolldecken und schauen in einen auf die Decke projizierten Sternenhimmel und sinnieren mit Werner, was jenseits unseres Schubladendenkens noch alles vorstellbar wäre.
Birgit Schmalmack vom 29.3.19

http://www.hamburgtheater.de/03c198aa210ed3803.html

You will know us by the trail of mess

Sonntag in Langehorn: Fluffi und Schnuffi retteten unter Einsatz von viel Technik und sonstigem Material die Welt. Ordnung ist dabei von untergeordneter Bedeutung, an allererster Stelle stehen der Erhalt der Erde und seiner Population und dass das Fell immer glänzt.

Vielen Dank. Langenhorn, für die Einladung, Fluffi und Schnuffi

 

Heute noch einmal um 18:00: James Tiptree Jr.s polysexuelle Aliens

“… Who is going to tell you a story?

Who is going to tell it and what is it that is going to be told?

Fasten your seatbelt, the trip is going to take you to outer space….”

Es ist sehr schön geworden, das neue Stück über, ja, über was eigentlich?  Und wer erzählt hier eigentlich die Geschichte?  Eine aufregende Verwirrung fliegt wich wie Sporen eines interstelllaren Pilzes durch den Raum und infiziert alle, die sich darin befinden. Aber zum Glück ist ja Boy H. Werner da, der uns mit seiner warmherzigen Souveränität durch den Abend leitet. Uns kann nichts passieren.  <3 Boy

 

Morgen Premiere! Boy H. Werner lädt ein zum Vortrag:

https://www.lichthof-theater.de/event-reader/events/james-tiptree-jrs-polysexuelle-aliens.html

Charlotte Pfeifer

James Tiptree Jr.s Polysexuelle Aliens

Ein Vortrag

 

Der berühmte Literaturexperte Boy H. Werner spricht über das Werk des Science Fiction-Autors James Tiptree Jr., ebenso wie über Alice Sheldon, die hinter dem Pseudonym Tiptree Jr. steckt.

 

Der Vortragende unterhält sein Publikum mit Betrachtungen über Science Fiction, über das Schreiben, über die Freiheit, die ein Pseudonym bedeutet – wird aber immer mehr hinein gesogen in fremde Welten, verfängt sich in Figuren und gefällt sich in erotischen Abenteuern auf anderen Planeten. Variationen des Ichs, Möglichkeiten von Identitäten, Geschlechtern und Erscheinungsformen werden mithilfe von Kostümen, Sound und purer Behauptung ausprobiert, verworfen, bekämpft, getötet. Publikum und Performer begegnen dem Alien in sich selbst, werden belauert, begattet und vielleicht sogar gefressen.

 

Hier grüßt Boy H. Werner zum Frauentag.

 

Vortrag: Boy H. Werner / Regie: Charlotte Pfeifer / Ausstattung: Gwendolyn Jenkins  / Musik: Pascal Fuhlbrügge / Outside Eye: Susanne Reifenrath

 

Gefördert von der Hamburgischen Kulturstiftung, der Lichthof Stiftung und aus Mitteln der Stadtteilkultur des Bezirksamtes Altona

 

Foto (c) picturekat

 

Ready to Rumble

Heute ist der Bart angekommen. Und:

Ich habe den Helen Fisher Personality-Test gemacht.

Your score on the Director scale is 32 out of a possible 48, or 67%.

Your score on the Explorer scale is 31 out of a possible high score of 48, or 65%.

Your score on the Builder scale is 22 out of a possible 48, or 46%.

Your score on the Negotiator scale is 27 out of a possible 48, or 56%.

Danke Berlin!

Geliebte Gestalten,

dieses Bild haben wir gemeinsam erschaffen. Im kraftvollen Werfen ein Akt der Befreiung für die Einzelne, entsteht so ein Abbild unserer gemeinsamen Erfahrung:

 

Wir haben gestern ganz herrlich dem Mülleimer des Zyklus gehuldigt.

PMS ist eine Gabe, ein Geschenk, besonders, wenn man es so schön feiern kann wie mit euch!!!

Danke PMS Personal, PAF & Friends, aboutblank! Danke an die Rusch-Stiftung und all unsereFörderer – The Power of Love!